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Informationen

Der WasserSpiegel ist Teil des Hochbehälters Mönchsberg, der mit 25.000 m³ Fassungsvermögen einen wichtigen Teil der Wasserversorgung der Stadt Salzburg darstellt.  

Daten & Fakten

  • contentcolumnsitem Gründungsjahr des Museums: 1998
  • contentcolumnsitem_1628721040 Errichtung des ursprünglichen Hochbehälters: 1929/1930
  • contentcolumnsitem_863930237 Bezugsquellen: Grundwasserwerk Glanegg, St. Leonhard, Brunnen Taugl

Woher kommt das Wasser? Was machen wir damit? Wie war das früher? Im Hochbehälter Mönchsberg – einem Kernstück der Salzburger Trinkwasserversorgung – geben wir Ihnen einen umfassenden Einblick in die aktuelle Technik und die Geschichte der Versorgung mit dem „Lebensmittel Nr. 1“.  

Der Standort des WasserSpiegels ist nicht zufällig gewählt, sondern hat einen ganz konkreten Grund: Auf dem Mönchsberg, nahe der historischen Richterhöhe, wurde um 1929/1930 ein imposanter Trinkwasser-Hochbehälter errichtet. Er fasst bis zu 25 Millionen Liter Trinkwasser, ist 8,5 Meter tief und heute Teil des Wassermuseums. Seit Jahrzehnten wird das Trinkwasser von den Quellen und Vorkommen in Salzburgs Umlandgemeinden in diesen mächtigen Durchlaufbehälter geleitet und von hier tritt es seine Weiterreise in die Stadt an: rund 870 Kilometer ist das weit verzweigte Leitungsnetz lang – das entspricht der Entfernung Salzburg – Kopenhagen. In Salzburgs Haushalten sprudelt das Trinkwasser, das ganz ohne Aufbereitung auskommt, dann klar, rein und frisch aus allen Leitungen. Das schätzen nicht nur Gäste aus aller Welt, sondern auch Köche und Brauer. Sie sind der festen Überzeugung, dass der gute Geschmack von Rindssuppe oder heimischem Bier auf die hervorragende Salzburger Wasserqualität zurückzuführen ist.

Historische und mitunter auch kuriose Exponate wie Anlagenteile, Leitungen und Instrumente im Museum stammen allesamt aus Salzburg und bieten einen unterhaltsamen und informativen Einblick in die Geschichte und Gegenwart der Salzburger Wasserversorgung. Diese spannende Zeitreise führt von römischen Zisternen im Kaiviertel und am Makartplatz über mittelalterliche Ziehbrunnen bis hin zu den modernen Trinkwasserversorgungsnetzen der heutigen Zeit. Mit dem Almkanal – einem künstlich angelegten Bachbett, das die Königsseeache von Berchtesgaden mitten in die Stadt Salzburg leitet – haben Salzburgs Fürsterzbischöfe im 12. Jahrhundert sogar den älteste Wasserleitungsstollen Mitteleuropas errichten lassen.

 

Bitte beachten

Bitte tragen Sie bei Ihrem Besuch im WasserSpiegel warme Kleidung. In der Anlage hat es ganzjährig ca. 12° C.

SIE HABEN FRAGEN ZUM WASSERSPIEGEL? WIR SIND FÜR SIE DA!

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